WOHNGELDRECHNER.ORG · KOSTENLOSE ORIENTIERUNG

Wohngeldrechner

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✓ Übersichtliche Eingaben✓ Für mehrere Personen✓ Datenschutzfreundlich

Für 2026 erhalten Sie bei einfachen unterstützten Mietfällen einen unverbindlichen Orientierungswert. Nicht unterstützte Fälle erfordern eine individuelle Prüfung.

1Wohnen & Miete

Beginnen wir mit Ihrer Wohnsituation.

Die Postleitzahl wird über einen externen Ortsdaten-Dienst aufgelöst. Bei mehreren Gemeinden wählen Sie Ihren Wohnort aus.
Geben Sie fünf Ziffern ein, um die automatische Ortsuche zu starten.
Geben Sie Ihre Gemeinde ein. Für eindeutig erkannte Gemeinden wird die amtliche Stufe vorgeschlagen. Bitte wählen Sie andernfalls das Bundesland und gegebenenfalls den Landkreis.
Betrag in Euro: z. B. 1500, 1.500 oder 1.500,50 (Punkt für Tausender, Komma für Cent).
Was ist die Bruttokaltmiete? Nettokaltmiete plus kalte Betriebskosten – ohne Heizkosten und Warmwasser. Bei Eigentum gelten andere Belastungsregeln.

2Ihr Haushalt

Wer lebt in Ihrem Haushalt?

Sie können bis zu zwölf Personen erfassen. Für Sonderkonstellationen wird kein Betrag angezeigt.
Beispielsweise bei bestimmten Transferleistungen. Ob ein Ausschluss vorliegt, muss rechtlich geprüft werden.
Beispiele: bestimmte Leistungen der Grundsicherung oder Sozialhilfe. Ein Ausschluss hängt vom jeweiligen Bescheid und gesetzlichen Ausnahmen ab (§ 7 WoGG). Diese Frage dient nur der internen Sicherheitsprüfung; keine automatische Anspruchsentscheidung.
Die Vermögensprüfung ist von den persönlichen Umständen abhängig; bei Unklarheit wird kein Orientierungsbetrag berechnet.
Bei größeren Änderungen, Sonderzahlungen oder ungeklärten Einkünften ist eine individuelle Prüfung nötig.
§ 20 Absatz 2 WoGG: Ein Ausschluss kann auch ohne tatsächliche Auszahlung bestehen. Ausnahmen (z. B. ausschließlich darlehensweise Förderung oder ein Haushalt mit nicht dem Grunde nach förderfähigen Mitgliedern) müssen gesondert geprüft werden. Nur interne Sicherheitsabfrage.

3Einkommen

Geben Sie die Einnahmen für jede Person getrennt ein. Ändern Sie die Personenzahl im Abschnitt „Haushalt“, um weitere Felder einzublenden. Die angezeigten Beträge sind eine vereinfachte Orientierung und keine amtliche Einkommensermittlung.

4Besondere Angaben

Zusätzliche Angaben können für Freibeträge oder Abzüge wichtig sein. Bei Sonderfällen wird keine automatische Schätzung ausgegeben.

Nur als Datenerfassung. Voraussetzungen und Freibeträge werden später geprüft.
Besondere persönliche Angaben: Angaben zu Behinderung, Pflege und Grundrentenzeiten werden im vorherigen Schritt jeweils bei der betreffenden Person erfasst.
Version 3.0.0 · Unverbindlicher Orientierungsrechner 2026 · PLZ-Ortsabfrage über OpenPLZ API (dabei wird die PLZ an einen externen Dienst übertragen) · Einkommensberechnung lokal im Browser · Keine verbindliche Anspruchsprüfung · Ortsdaten: OpenPLZ API (OpenStreetMap/amtliche Quellen)

Wohngeld 2026 · Kostenloser Online-Rechner

Wohngeld 2026 berechnen: So funktioniert es

Mit unserem Wohngeldrechner 2026 können Sie kostenlos prüfen, wie hoch ein möglicher Zuschuss zu Ihren Wohnkosten ausfallen könnte. Wohngeld ist eine staatliche Unterstützung für Haushalte, deren Einkommen ausreicht, um grundsätzlich den Lebensunterhalt zu bestreiten, bei denen die Wohnkosten aber eine erhebliche finanzielle Belastung darstellen.

Ob Sie als Arbeitnehmer, Geringverdiener, Familie, Alleinerziehender oder Rentner Wohngeld erhalten können, hängt von mehreren persönlichen Voraussetzungen ab. Besonders wichtig sind die Anzahl der zu berücksichtigenden Haushaltsmitglieder, das wohngeldrechtliche Gesamteinkommen, die Wohnkosten und die Mietstufe Ihres Wohnortes.

Unser Rechner berücksichtigt diese Faktoren in unterstützten, einfachen Mietfällen und liefert eine unverbindliche Orientierung. Für besondere Einkommensarten, gemischte Haushalte und bestimmte gesetzliche Sonderfälle ist eine individuelle Prüfung durch die Wohngeldbehörde erforderlich.

Wichtig: Ein Online-Wohngeldrechner ersetzt keinen Wohngeldantrag. Ein möglicher Betrag ist eine unverbindliche Schätzung. Ob tatsächlich ein Anspruch besteht und in welcher Höhe Wohngeld bewilligt wird, entscheidet ausschließlich die zuständige Wohngeldstelle.

Welche Angaben sind für die Wohngeldberechnung wichtig?

Die Berechnung des Wohngeldes richtet sich nach den Vorgaben des Wohngeldgesetzes. Drei Faktoren bilden dabei die wichtigste Grundlage:

01

Haushaltsgröße

Entscheidend ist, wie viele Personen beim Wohngeld berücksichtigt werden. Dabei zählen nicht in jeder Situation automatisch alle Bewohner einer Wohnung.

02

Miete und Wohnort

Die berücksichtigungsfähige Bruttokaltmiete und die regionale Mietstufe beeinflussen, welche Wohnkosten in die Berechnung eingehen.

03

Gesamteinkommen

Relevant sind die wohngeldrechtlich anrechenbaren Einkünfte der Haushaltsmitglieder nach gesetzlichen Abzügen und Freibeträgen.

Die Faktoren wirken zusammen: Zwei Haushalte mit identischem Einkommen können unterschiedliche Wohngeldbeträge erhalten, wenn sich ihre Haushaltsgröße, die Wohnkosten oder die Mietstufe unterscheiden. Deshalb gibt es keine einzige Einkommensgrenze, die bundesweit für sämtliche Wohngeldberechtigten gilt.

Wer hat 2026 Anspruch auf Wohngeld?

Wohngeld soll Haushalte mit geringeren finanziellen Mitteln bei ihren Wohnkosten entlasten. Grundsätzlich kommen sowohl Einzelpersonen als auch Familien infrage. Es ist nicht erforderlich, arbeitslos zu sein: Auch Menschen, die regelmäßig arbeiten, können unter bestimmten Voraussetzungen einen Wohngeldanspruch haben.

Eine Prüfung kann sich beispielsweise für Arbeitnehmer mit niedrigem Einkommen, Familien mit Kindern, Alleinerziehende sowie Rentner mit kleiner Rente lohnen. Ebenso können Menschen mit schwankenden Einkünften oder in besonderen familiären Lebenssituationen betroffen sein.

Zu beachten ist, dass der Bezug bestimmter Sozialleistungen einen Wohngeldanspruch ausschließen kann, wenn die Unterkunftskosten bereits über diese Leistungen berücksichtigt werden. Bei Haushalten, in denen nur einzelne Personen ausgeschlossen sind, gelten besondere Berechnungsregeln.

Tipp: Prüfen Sie einen möglichen Wohngeldanspruch nicht nur anhand Ihres Nettogehalts. Das wohngeldrechtliche Einkommen kann vom tatsächlichen Netto- oder Bruttoeinkommen abweichen.

Weitere Informationen finden Sie in unserem Ratgeber zum Wohngeldanspruch und den Voraussetzungen. Für Menschen mit niedrigen Erwerbseinkommen gelten ebenfalls die allgemeinen Wohngeldvorschriften. Welche Einkünfte zu berücksichtigen sind, erläutern wir in den folgenden Abschnitten.

Welche Miete wird beim Wohngeld berücksichtigt?

Wer Wohngeld als Mieter beantragt, sollte zwischen Nettokaltmiete, Bruttokaltmiete und Warmmiete unterscheiden. Diese Begriffe sind für die Berechnung nicht gleichbedeutend.

Nettokaltmiete

Die Nettokaltmiete ist der vertraglich vereinbarte Mietbetrag für die Wohnung, ohne Betriebskosten und ohne Heizkosten.

Bruttokaltmiete

Die Bruttokaltmiete besteht grundsätzlich aus der Nettokaltmiete und den umlagefähigen kalten Betriebskosten. Dazu können beispielsweise Kosten für Wasser, Abwasser, Müllabfuhr oder bestimmte Hausnebenkosten gehören.

Warmmiete

Die Warmmiete umfasst zusätzlich die vereinbarten Heizkosten und gegebenenfalls weitere Kosten. Für die wohngeldrechtliche Ermittlung der Miete werden tatsächliche Heiz- und Warmwasserkosten grundsätzlich nicht einfach als Mietbetrag übernommen. Das Wohngeldgesetz sieht stattdessen unter anderem einen gesonderten pauschalen Betrag zur Entlastung bei Heizkosten vor.

Beispiel zur Bruttokaltmiete

  • Nettokaltmiete: 650 Euro
  • Kalte Betriebskosten: 150 Euro
  • Heizkostenvorauszahlung: 120 Euro

In diesem vereinfachten Beispiel beträgt die Bruttokaltmiete 800 Euro. Die Warmmiete liegt bei 920 Euro. Für die Wohngeldberechnung gelten zusätzlich die gesetzlichen Begrenzungen und Zuschlagsregeln.

Eine hohe tatsächliche Miete wird also nicht automatisch in voller Höhe berücksichtigt. Bei der Berechnung sind auch die gesetzlichen Höchstbeträge und die regionale Mietstufe entscheidend.

Mietstufen beim Wohngeld: Warum der Wohnort wichtig ist

Deutschland ist für die Wohngeldberechnung in verschiedene Mietstufen von I bis VII eingeteilt. Sie spiegeln unterschiedliche regionale Mietenniveaus wider. Eine Gemeinde mit hohen durchschnittlichen Mietkosten kann einer höheren Mietstufe zugeordnet sein als eine Gemeinde mit niedrigerem Mietenniveau.

Diese Einstufung wirkt sich auf die gesetzlich berücksichtigungsfähigen Wohnkosten aus. Deshalb kann ein Haushalt in einer teuren Großstadt bei ansonsten vergleichbaren Angaben einen anderen Wohngeldbetrag erhalten als ein Haushalt in einer ländlichen Region.

Die Mietstufe ist nicht mit der individuellen Höhe Ihrer Miete gleichzusetzen. Sie ist vielmehr eine gesetzliche Einordnung des jeweiligen Ortes. Für größere Gemeinden wird sie grundsätzlich gesondert bestimmt; kleinere Gemeinden können über die Zuordnung zum Landkreis erfasst werden.

Gut zu wissen: Unser Rechner nutzt die Postleitzahl zur Ortsermittlung. Wenn zu einer Postleitzahl mehrere Orte gehören, muss der richtige Wohnort sorgfältig ausgewählt werden. Entscheidend ist die amtlich zugeordnete Mietstufe.

Welches Einkommen zählt beim Wohngeld?

Das wohngeldrechtliche Gesamteinkommen gehört zu den zentralen Berechnungsgrößen. Es entspricht nicht zwangsläufig dem Nettoeinkommen auf der Gehaltsabrechnung. Das Wohngeldgesetz enthält eigene Regeln dafür, welche Einkünfte berücksichtigt werden und welche Abzüge möglich sind.

Bei Arbeitnehmern ist insbesondere der Arbeitslohn relevant. Je nach Beschäftigungs- und Steuersituation können Werbungskosten sowie gesetzliche pauschale Abzüge für Einkommensteuer und bestimmte Sozialversicherungsbeiträge eine Rolle spielen.

Bei Rentnern kann die Berechnung komplexer ausfallen, weil die wohngeldrechtliche Einkommensbestimmung unter anderem von der Rentenart und steuerrechtlichen Besonderheiten abhängen kann. Auch andere Einkommensarten, etwa aus selbstständiger Tätigkeit, Vermietung oder Kapitalanlagen, können relevant sein.

Welche Einnahmen müssen angegeben werden?

Bei einem Wohngeldantrag sollten alle geforderten Einnahmen und Nachweise vollständig angegeben werden. Die Wohngeldbehörde prüft anschließend, welche Beträge nach den geltenden Vorschriften tatsächlich anzurechnen sind.

Kindergeld und Kinderzuschlag werden bei der wohngeldrechtlichen Einkommensermittlung grundsätzlich nicht als Einkommen angerechnet. Dennoch können Angaben zur familiären Situation und zu weiteren bezogenen Leistungen für das Antragsverfahren wichtig sein.

Abzüge und Freibeträge

Unter bestimmten Voraussetzungen berücksichtigt das Wohngeldrecht verschiedene Abzugsbeträge und Freibeträge. Dazu gehören unter anderem gesetzliche Abzüge für Steuern und Sozialversicherungsbeiträge, bestimmte Unterhaltsleistungen sowie besondere Freibeträge.

Weitere Vergünstigungen können beispielsweise bei bestimmten Schwerbehinderungen, für Alleinerziehende oder aufgrund ausreichender Grundrentenzeiten infrage kommen. Ob ein Freibetrag berücksichtigt wird, hängt immer von den jeweiligen gesetzlichen Voraussetzungen ab.

Wichtig für die Berechnung: Tragen Sie Einnahmen möglichst so ein, wie sie im Formular bezeichnet sind. Bruttoeinkommen, Nettoeinkommen und steuerpflichtige Einkünfte sind nicht austauschbar. Bei unklaren Einkommensarten sollte die Wohngeldstelle die Berechnung prüfen.

Wohngeld für Familien, Geringverdiener und Rentner

Ein Wohngeldanspruch kann in unterschiedlichen Lebenssituationen entstehen. Deshalb sollte jeder Haushalt seine persönlichen Voraussetzungen betrachten, statt sich ausschließlich an allgemeinen Beispielbeträgen zu orientieren.

Wohngeld für Familien mit Kindern

Familien können von einem Wohngeldzuschuss profitieren, wenn ihre Wohnkosten im Verhältnis zum anrechenbaren Einkommen hoch sind. Dabei wirken sich sowohl die Zahl der berücksichtigten Familienmitglieder als auch die Einkommensverhältnisse aus. Das Kindergeld selbst wird bei der Wohngeldberechnung grundsätzlich nicht als Einkommen berücksichtigt.

Für Kinder in Wohngeldhaushalten können zusätzlich Leistungen aus dem Bildungs- und Teilhabepaket infrage kommen. Dazu gehören bei Vorliegen der Voraussetzungen beispielsweise Leistungen für Schulbedarf, Lernförderung oder die Teilnahme an gemeinschaftlichen Aktivitäten.

Wohngeld für Geringverdiener

Auch mit einer regulären Beschäftigung kann ein Wohngeldanspruch bestehen. Das gilt besonders dann, wenn das Haushaltseinkommen niedrig und die Miete vergleichsweise hoch ist. Die genaue Beurteilung hängt aber von den gesetzlichen Berechnungsgrößen ab.

Mehr dazu erfahren Sie auf unserer Seite Wohngeld für Geringverdiener.

Wohngeld für Rentner

Menschen mit niedrigen Renteneinkünften sollten prüfen, ob ein Anspruch auf Wohngeld bestehen könnte. Dabei kommt es nicht nur auf die monatliche Rentenzahlung an. Auch die anrechenbaren Einkünfte, die Wohnkosten und mögliche Freibeträge können entscheidend sein.

Eine besondere Rolle kann der Freibetrag bei ausreichenden Grundrentenzeiten oder entsprechenden Zeiten in anderen Alterssicherungssystemen spielen. Dieser ist von einem tatsächlichen Grundrentenzuschlag zu unterscheiden und muss nach den gesetzlichen Regeln geprüft werden.

Ausführlichere Informationen finden Sie unter Wohngeld bei kleiner Rente.

Wohngeld für Eigentümer

Wohngeld ist nicht ausschließlich Mietern vorbehalten. Unter bestimmten Voraussetzungen können auch Eigentümer selbst genutzten Wohnraums einen sogenannten Lastenzuschuss erhalten. Dabei gelten andere Regeln für die berücksichtigungsfähige Belastung als bei der Berechnung eines Mietzuschusses.

Unser Online-Rechner gibt für Eigentümer derzeit keinen belastbaren individuellen Lastenzuschussbetrag aus. Hier empfiehlt sich eine direkte Prüfung durch die zuständige Wohngeldbehörde.

Praktische Tipps

Fünf Tipps für Ihren Wohngeldantrag

01

Frühzeitig beantragen

Der Zeitpunkt der Antragstellung ist wichtig. Wohngeld wird grundsätzlich ab dem Monat geleistet, in dem der Antrag bei der zuständigen Stelle eingeht, sofern die Voraussetzungen erfüllt sind.

02

Mietkosten prüfen

Halten Sie Mietvertrag, aktuelle Mietbescheinigung und relevante Nachweise zu den Wohnkosten bereit. Achten Sie auf die Trennung zwischen kalten Betriebskosten und Heizkosten.

03

Einnahmen vollständig angeben

Auch Nebentätigkeiten, Minijobs, Renten und weitere Einkünfte können relevant sein. Fehlende Angaben können die Bearbeitung verzögern oder zu fehlerhaften Entscheidungen führen.

04

Änderungen mitteilen

Wenn sich Einkommen, Haushaltsgröße oder Wohnsituation wesentlich ändern, können Mitteilungspflichten bestehen. Informieren Sie sich über die Vorgaben Ihres Bewilligungsbescheids.

05

Weiterbewilligung vormerken

Wohngeld wird häufig für zwölf Monate bewilligt. Prüfen Sie rechtzeitig, wann der Bewilligungszeitraum endet, und stellen Sie bei weiterem Bedarf einen neuen Antrag.

Nach der Berechnung

Wohngeld beantragen: So geht es weiter

Wenn die Berechnung auf einen möglichen Wohngeldanspruch hinweist, ist der nächste Schritt die Antragstellung. Den Wohngeldantrag stellen Sie bei der für Ihren Wohnort zuständigen Wohngeldbehörde. Das ist häufig eine Stelle der Stadt-, Gemeinde- oder Kreisverwaltung.

Viele Verwaltungen bieten inzwischen eine elektronische Antragstellung an. Je nach Bundesland und Kommune können sich die Antragswege unterscheiden.

Wichtig ist, dass Sie die erforderlichen Nachweise vollständig einreichen und gegebenenfalls fehlende Unterlagen nachreichen. Die Wohngeldstelle prüft Ihren Anspruch anhand der gesetzlichen Vorschriften.


Wohngeldantrag: Alle wichtigen Informationen →

Wie lange wird Wohngeld gezahlt?

Wohngeld wird im Allgemeinen für einen Bewilligungszeitraum von zwölf Monaten gewährt. In bestimmten Fällen kann dieser Zeitraum kürzer oder länger ausfallen. Entscheidend ist der jeweilige Bewilligungsbescheid.

Wenn Sie nach Ablauf des Bewilligungszeitraums weiterhin Wohngeld benötigen, ist grundsätzlich ein Weiterleistungsantrag erforderlich. Es empfiehlt sich, diesen frühzeitig zu stellen, um Unterbrechungen bei der Zahlung zu vermeiden.

Was passiert bei einem Umzug?

Ein Wohnungswechsel kann Auswirkungen auf den Wohngeldanspruch haben. Denn mit der neuen Wohnung können sich die Bruttokaltmiete, der Wohnort und möglicherweise die Mietstufe ändern. Ein bestehender Bewilligungsbescheid lässt sich deshalb nicht einfach ungeprüft auf jede neue Wohnung übertragen.

Hinweise zu den Folgen eines Wohnungswechsels finden Sie in unserem Ratgeber Wohngeld bei einem Umzug.

Was ändert sich bei Trennung oder Scheidung?

Wenn sich ein Haushalt durch eine Trennung verändert, kann sich auch die Wohngeldberechnung ändern. Maßgeblich sind unter anderem die neue Haushaltszusammensetzung, die Wohnkosten sowie die Einkommensverhältnisse. Gegebenenfalls spielen Unterhaltszahlungen eine Rolle.

Lesen Sie hierzu auch unsere Informationen zum Wohngeld nach einer Scheidung.

Wohngeld für ausländische Staatsangehörige

Ein Wohngeldanspruch ist nicht ausschließlich Personen mit deutscher Staatsangehörigkeit vorbehalten. Bei ausländischen Staatsangehörigen sind insbesondere die gesetzlichen Voraussetzungen der Wohngeldberechtigung und gegebenenfalls aufenthaltsrechtliche Fragen zu berücksichtigen.

Weitere Informationen finden Sie unter Wohngeld für ausländische Staatsangehörige.

Wohngeld besser verstehen

Beispiel: Warum die genaue Berechnung wichtig ist

Stellen Sie sich zwei alleinlebende Arbeitnehmer vor, die jeweils über ein ähnliches monatliches Einkommen verfügen. Die erste Person wohnt in einer Gemeinde mit niedriger Mietstufe, die zweite in einer Großstadt mit höherem Mietenniveau.

Obwohl die Einkommen vergleichbar sind, können sich die berücksichtigungsfähigen Wohnkosten und damit auch mögliche Wohngeldbeträge unterscheiden. Ändert sich zusätzlich die Haushaltsgröße, entsteht eine weitere Berechnungssituation.

Dasselbe gilt für die Einkommensart: Ein Arbeitnehmer, ein Rentner und eine selbstständige Person mit vermeintlich ähnlichen monatlichen Einnahmen müssen wohngeldrechtlich nicht dieselbe Einkommensgrundlage haben.

Merke: Für eine aussagekräftige Wohngeldberechnung müssen Wohnort, Haushaltsmitglieder, anrechenbare Wohnkosten und Einkommen gemeinsam betrachtet werden. Einzelne Tabellenwerte oder pauschale Gehaltsgrenzen reichen dafür nicht aus.

Weitere Ratgeber rund um Wohngeld

Auf Wohngeldrechner.org finden Sie ergänzende Informationen zu häufigen Fragen und unterschiedlichen Lebenssituationen. Nutzen Sie unsere weiterführenden Ratgeber, wenn Sie sich ausführlicher mit einzelnen Voraussetzungen beschäftigen möchten.

Häufige Fragen zum Wohngeld 2026

Hier beantworten wir wichtige Fragen zur Berechnung, zu den Voraussetzungen und zum Wohngeldantrag.

Wie kann ich mein Wohngeld 2026 berechnen?

Nutzen Sie unseren kostenlosen Wohngeldrechner oben auf dieser Seite. Geben Sie die für Ihren Haushalt relevanten Angaben ein. Für unterstützte Miet- und Einkommensfälle erhalten Sie eine unverbindliche Einschätzung. Bei besonderen Konstellationen empfiehlt sich eine individuelle Berechnung durch die Wohngeldstelle.

Wer bekommt Wohngeld?

Wohngeld kommt insbesondere für Haushalte mit begrenztem Einkommen infrage, die ihre Wohnkosten nicht vollständig aus eigenen Mitteln tragen können. Die Entscheidung hängt unter anderem von Haushaltsgröße, Einkommen, Miete und möglichen Ausschlussgründen ab. Die Voraussetzungen erläutern wir weiter oben auf dieser Seite.

Wie hoch darf mein Einkommen für Wohngeld sein?

Eine einheitliche bundesweite Einkommensgrenze für alle Haushalte gibt es nicht. Wie hoch das Einkommen sein darf, hängt insbesondere von der Anzahl der Haushaltsmitglieder, der Mietstufe, den berücksichtigungsfähigen Wohnkosten und möglichen Abzügen ab.

Was ist der Unterschied zwischen Kaltmiete und Bruttokaltmiete?

Die Nettokaltmiete bezeichnet die reine Miete ohne Betriebskosten. Die Bruttokaltmiete enthält zusätzlich die kalten Betriebskosten. Tatsächliche Heiz- und Warmwasserkosten gehören grundsätzlich nicht zur Bruttokaltmiete. Das Wohngeldrecht berücksichtigt Heizkosten über besondere gesetzliche Regelungen.

Welche Mietstufe gilt für meinen Wohnort?

Die Mietstufe richtet sich nach der amtlichen Zuordnung der jeweiligen Gemeinde beziehungsweise des zuständigen Kreisgebiets. Die Einstufung reicht von I bis VII. Unser Rechner unterstützt bei der Ortsermittlung über die Postleitzahl.

Wird Kindergeld beim Wohngeld angerechnet?

Kindergeld wird bei der Ermittlung des wohngeldrechtlichen Gesamteinkommens grundsätzlich nicht als Einkommen angerechnet. Auch der Kinderzuschlag bleibt bei dieser Einkommensermittlung außer Betracht.

Kann ich Wohngeld als Rentner beantragen?

Ja, auch Rentner können unter bestimmten Voraussetzungen Wohngeld erhalten. Die Einkommensberechnung kann bei Renten besondere Regeln umfassen. Unser Rechner gibt für komplexe Rentenfälle derzeit keinen individuellen Wohngeldbetrag aus. Weitere Informationen zu Rentnern finden Sie im entsprechenden Ratgeberbereich oberhalb.

Bekomme ich Wohngeld, obwohl ich arbeite?

Grundsätzlich ist das möglich. Eine Beschäftigung schließt Wohngeld nicht aus. Entscheidend sind die individuellen Einkommens- und Wohnverhältnisse sowie die gesetzlichen Voraussetzungen.

Kann ich Bürgergeld und Wohngeld gleichzeitig bekommen?

Personen, deren Unterkunftskosten bereits im Rahmen bestimmter Sozialleistungen berücksichtigt werden, sind in der Regel vom Wohngeld ausgeschlossen. In Haushalten mit mehreren Personen können Sonderregeln gelten, wenn nicht alle Haushaltsmitglieder ausgeschlossen sind.

Können Studierende Wohngeld erhalten?

Für Studierende gelten besondere Ausschlussregeln, insbesondere im Zusammenhang mit BAföG. Ob Wohngeld möglich ist, hängt unter anderem davon ab, ob alle Haushaltsmitglieder dem Grunde nach Anspruch auf bestimmte Ausbildungsförderungsleistungen haben. Eine individuelle Prüfung ist sinnvoll.

Kann ich Wohngeld als Eigentümer bekommen?

Unter bestimmten Voraussetzungen können Eigentümer selbst genutzten Wohnraums Wohngeld als Lastenzuschuss erhalten. Die Berechnung unterscheidet sich von einem Mietzuschuss. Unser Online-Rechner bildet diese Fälle derzeit nicht vollständig ab.

Wo kann ich Wohngeld beantragen?

Zuständig ist die Wohngeldbehörde Ihrer Gemeinde, Stadt oder Ihres Landkreises. In vielen Regionen ist eine Online-Antragstellung möglich. Die erforderlichen Schritte und Unterlagen werden im Abschnitt zur Antragstellung oberhalb erläutert.

Ab wann bekomme ich Wohngeld?

Wohngeld wird grundsätzlich vom Beginn des Monats an geleistet, in dem der Antrag gestellt wurde, sofern die gesetzlichen Voraussetzungen vorliegen. In besonderen Fällen gelten abweichende Regelungen. Eine frühzeitige Antragstellung ist deshalb sinnvoll.

Wie lange wird Wohngeld bewilligt?

Der Bewilligungszeitraum beträgt im Allgemeinen zwölf Monate, kann aber je nach Situation kürzer oder länger sein. Wenn Sie weiterhin Wohngeld benötigen, sollten Sie rechtzeitig einen Weiterleistungsantrag stellen.

Was passiert mit meinem Wohngeld bei einem Umzug?

Ein Umzug kann die Berechnungsgrundlage verändern, insbesondere wenn sich Miete, Wohnort oder Haushaltsverhältnisse ändern. Informieren Sie die Wohngeldbehörde und beachten Sie die geltenden Antrags- und Mitteilungspflichten.

Ist das Ergebnis des Wohngeldrechners verbindlich?

Nein. Das Ergebnis ist eine unverbindliche Orientierung für unterstützte Berechnungsfälle. Ein tatsächlicher Anspruch kann erst durch die zuständige Wohngeldbehörde nach Prüfung der notwendigen Angaben festgestellt werden.

Wo finde ich das aktuelle Wohngeldgesetz?

Die geltenden gesetzlichen Regelungen finden Sie im Wohngeldgesetz (WoGG). Auf dieser Seite erläutern wir die wichtigsten Faktoren der Berechnung in verständlicher Form.

Offizielle Informationen und Rechtsgrundlagen: